Evangelisch - reformierte Kirchengemeinde Georgsdorf

Die evangelisch-reformierte Gemeinde Georgsdorf entstand durch Ausgliederung vom Kirchspiel Veldhausen im Jahre 1866. Nach Fertigstellung der Kirche und des Pfarrhauses, welche mit Hilfe von großzügigen Spenden des hannoverschen Königs Georg V. und des preußischen Königs Wilhelm I. gebaut wurde, konnte der erste Prediger am 1. Oktober 1867 in sein Amt eingeführt werden.Die zum Kirchspiel Georgsdorf gehörenden ev. - ref. Christen wohnen in Georgsdorf, Wietmarschen und Adorf. Die Besiedlung der "Neuen Piccardie", begann um 1750. Armut, aber auch Mut und Glaube waren Begleiter der ersten Moorbewohner. 

Kirchspiel

Armselig waren ihre Behausungen, Erdhütten aus Sudden und Heide. Ihre Errichtung nahm nicht Monate, sondern nur einen Nachmittag in Anspruch. Den Erdhütten folgten später die ersten festen Behausungen. Rund einhundert Jahre nach dem Beginn der Besiedlung nahm der Kolonist und spätere Landtagsabgeordnete Jan Jacobs als Gemeindevorsteher die Möglichkeit wahr,  anläßlich eines Besuches von König Georg  V. von Hannover in Neuenhaus, den König um die Mitfinanzierung eines Kirchenbaus in der "Neuen Piccardie" zu bitten. Dieser Bitte wurde entsprochen. Als Dank für die Finanzierung der Kirche hat daraufhin die Gemeinde "Neue Piccardie" den Namen "Georgsdorf" angenommen. Klicken Sie auf diesen Link: Blog. Hier steht Ihnen eine Fülle von Bildmaterial aus dem Leben unserer Gemeinde in Vergangenheit und Gegenwart zur Verfügung. 

Heute ist die Gemeinde Georgsdorf, am südlichen Rand des Bourtanger Moores gelegen, eine moderne Gemeinde mit 1305 Einwohnern. Die Kirche bildet zusammen mit der Windmühle und den Kanalpartien, die heute zu den bevorzugten Angelgewässern zählen, die wesentlichen ortsprägenden Elemente.

 

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