150 Jahre Kirchengemeinde Georgsdorf - Die Gemeinde feiert mit großer Dankbarkeit ein tolles Fest

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Am 01. Oktober 2017 feierte die Evangelisch -reformierte Kirchengemeinde Georgsdorf ihr 150jähriges Bestehen. Anlaß genug für einen 'Gemeinde-Dank-Tag'.

Der Gedanke, im Jahre 2017 das Erntedankfest in einen 'Gemeinde-Dank-Tag' umzuwidmen nahm ab Mitte 2015 immer konkretere Gesalt an und war im Grunde dann seit Januar 2016 beschlossene Sache. Geboren wurde die Idee in der kleinen Geschichtswerkstatt der Gemeinde und einmal in der Welt,entwickelte sie ihre eigene Dynamik. Zu einem ersten Vorbereitungstreffen unter dem Arbeitstitel 'Gemeindejubiläum' kam es auf Einladung des Kirchenrates Anfang 2017.  Pastor Veldmann hatte einige Ideen aufgenommen, das den etwa 45 Anwesenden als vorläufiges Arbeitspapier und Grundlage zur Vorbereitung vorgelegt wurde.Ganz unkompliziert wurden die Aufgaben verteilt und von da an arbeiteten die einzelnen Gruppen ( von Gottesdienst - Zeltaufbau) ziemlich selbstständig und kamen bis zum Jubiläumstag selbst noch 3 Mal zusammen, um notwendige Ansprachen zu treffen.

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Am 01. Oktober 2017 war es dann soweit. Das Fest konnte unter einem strahlend blauen Himmel beginnen. Die Glocken luden zum Festgottesdienst ein. Alle Gäste wurden von den Kindergarten-Kindern am Eingang der Kirche  mit einem kleinen Willkommens- geschenk   begüßt. Dann eröffnete Kirchepräsident Dr. Martin Heimbucher  in der bis auf den letzten Platz besetzten  Kirche den Gottesdienst mit dem Votum, die Gemeinde wurde von Pastor i.E. Plawer und Pastor G. Veldmann willkommen geheißen und die Kindergartenkinder sangen zur Begrüßung zwei Lieder, wobei sie von Holger Ende am Keyboard begleitet  und vom KiGa Team  unterstützt wurden. Den Gemeindegesang begleiteten der Posaunenchor unter der Leitung von Helga Hoogland und Hauke Scholten an der Orgel. Der Projektchor unserer Gemeinde trug ein Segenslied vor. Kirchenpräsident Dr. M.  Heimbucher hielt eine so lebendig- einfühlsame  wie theologisch ausgefeilte Predigt über Psalm 150, die eine aufmerksame  Gemeinde fand. Aliede Wolters sprach das Eingangsgebet, während sich die Pastoren Hartmut Giesecke von Berg aus Bad Bentheim und Pastor Bernd Roters von der 'Muttergemeinde' Veldhausen die Fürbitten teilten. Während des Gottesdienstes wurden die Kinder vom KiGA Team betreut.

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Nach dem Segen wurde der Gemeinde das von Henning Plescher sowohl getextete als auch komponierte Lied ' Georgsdörp' ( oder 'Koas Jan) zu Gehör gebracht. Eine wunderbare Ballade in lupenreinem,Georgsdorfer Platt, eine staunenswertes Werk, das  alle zutiefst  beeindruckte und niemanden, der es hörte, ohne Rührung ließ. Ein wunderbares Geschenk an alle Georgsdorfer und Georgsdorferinnen. So schön wurde die Geschichte von König Georg V. und Jan jakobs noch nie erzählt.

Es folgten die Grußworte aus Kirche und Politik, wobei das Grußwort von Bürgermeisterin Anja Schupe besonders zu Herzen ging.Nach einem im Kanon gesungenen Tischgebet gings in das  gegenüber der Kirche gaufgebaute Festzelt zum Mittagessen. Es bildete sich ein lange Warteschlange vor der Essenausgabe. Aber das Team um Dini Evers hatte alles bestens im Griff und im vollbesetzen Zelt, das am Vortag ( es regnete in Strömen) aufgebaut und von Orga- Team hergerichtet ( Dank an Geert Jakobs) herbstlich dekoriert worden war, kam es zu vielen Begegnungen und einer lebendigen Erinnerungs- und Erzählgemeinschaft.

Schon ab 13.30 Uhr fanden sich die ersten Gäste im " Ernte- und Gemeinde-Dank-Café" ein, darunter sehr viele auswärtige Besucher.Hier lag die Organisation in den bewährten Händen von Judith Joostberends und Helga Hindriks, die von Mitgliedern der Frauentreffs Georgsdorf und Wietmarschen, Mitarbeiterinnnen  der Ökumenischen Pflegestation Emlichheim und anderen freiwilligen Helferinnen aus der Gemeinde in hervorragender unterstützt wurden. Alle nahemen eine ungeheure Anstrengung auf sich und meisterten die Herausforderung bravourös .Wer wollte, konnte zwischendurch eine tolle Fotoausstellung besuchen, die Johann Scholten und Günter Hindriks in monatelanger Arbeit erstellt und im Andachtsraum aufgebaut hatten. Begeisterten  Zuspruch fand auch der Film über die Geschichte Georgsdorfs. Hier war Helmut Heinks federführend. Aus etwa 10stündigem Filmaterial hatte er einen einstündigen Film zusammengeschnitten, in dem die Geschichte unseres Dorfes dokumentiert wurde. Zu diesem Zwek war der Kindergottesdienstraum in ein kleines Kino umgewandelt worden. Es war durchgehend besetzt, der Film fand großes Interesse und erntete von allen Seiten viel Lob. Und wer wollte, konnte sich dank des von der Firma Küpers zur Verfügung gestellten Kranes den Georgsdorfer Stift und seine Umgebung aus gut 60 Meter Höhe bei allerbester Fernsicht  anschauen. Ein besonderer Dank gilt auch den Mitareiterinnen des CVJM um Brigitte Moß und  Jenni Nyhoff, die in den Nachmittagsstunden die jüngeren und jüngsten Besucher super betreut haben. Vielen Kindern wurde ein abwechslungsreiches Programm ( von Basteln bis Tischfußball) geboten.

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Um 17.00 Uhr klang der Dank-Tag mit einem Festkonzert in der Kirche aus. Die Matinée wurde vom Posaunenchor unserer Gemeinde (Leitung: LWn. Helga Hoogland)  , dem Kirchenchor der Evangelisch - reformierten Kirchengemeinde Neuenkirchen-Rekum, verstärkt durch die verbliebenen Mitglieder des Georgsdorfer Singkreises, und von Hauke Scholten an der historischen Orgel, gestaltet. Wieder war die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt. Es wurde ein lebendiges, abwechslungsreiches musikaisches Program  geboten.In die festliche Stimmung des Tages und dieser Stunde goß allerdings- um ihre eigenen Worte wiederzugeben -  nun Frau Annelie Wernecke einen Wermutstropfen (oder auch zwei). Denn mit diesem Tag löste sich der Singkreis der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde nach 60 Jahren auf. Gegründet hatte ihn seinerzeit Pastor Müller. Frau Wernecke hatte es übernommen, Ingrid Ende, in deren bewährten Händen die Leitung des Chores in den letzten 40 Jahren lag, im Namen der Gemeinde wie auch im Namen der Mitglieder des Singkreises ein liebesvolle Dankeschön für das jahrzehntelange Engagement  und Dank zu sagen für die Treue ,mit  der sIngrid Ende ihre Aufgabe akk die Jahre wahrgenommen hatte. Nach dem Konzert machten sich die Freunde und Freundinnen aus Neuenkirchen-Rekum wieder auf den Heimweg, mit dem festen Vorsatz, bald wieder Georgsdorf zu besuchen. Es war schön zu erleben, wie eng inzwischen diese Freundschaft geworden ist.

So fand dieser "historische" Tag einen würdigen und festlichen Abschluß. Ein Bericht wie  dieser vermag kaum wiederzugeben, wie fröhlich und wunderbar die Atmospäre dieses Festtages, der so viele Besucher und Besucherinnen aus Georgsdorf, den umliegenden Gemeinden, aber auch von weiter her angelockt hatte, war. Wie intensiv und erinnerungsschwer  die Begegnungen und all  die vielen  Gespräche, die in diesen, atmosphärisch dichten Stunden geführt wurden, waren. Auch die hier gezeigten Bilder vermögen das nur ansatzweises: Viel mehr vermögen das  die Fotos, die  von Gerlinde Weerts stammen. Sie war den  ganzen Tag mit ihrer Kamera unterwegs  und hat  auch die Szenen vom Gottesdienst und vom Konzert eingefangen, die hier  (noch fehlen)fehlen. Vielen vielen Dank, liebe Gerlinde Weerts für das 1000fache 'Klick'.

Die Bilder, die hier zu sehen sind, reichen vom Aufbau des Zetles am Vortag bis zum gemütlichen Abschluß des Orgateams am Ende eines so wunderbaren wie anstrengenden Tages.